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Management nephrologischer Nebenwirkungen

Wenn die Krebstherapie «an die Nieren geht»

Bei der Tumorbehandlung wurden in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte erzielt, unter anderem durch die Entwicklung von hocheffektiven Chemo-, Immun- und «molecular targeted» Therapien. Die Vorteile aktueller Behandlungen können allerdings nicht immer voll ausgeschöpft werden aufgrund therapieassoziierter Nebenwirkungen.

Patient:innen mit einer Krebserkrankung sind in besonderem Mass gefährdet, eine akute Nierenschädigung (AKI) zu erwerben: 17,5% der Personen mit Krebsdiagnose erleiden im ersten Jahr ein AKI.1 Nach Beginn mit einer Systemtherapie wird eine:r von zehn Patient:innen im ersten Jahr aufgrund eines AKI hospitalisiert oder dialysiert; besonders gefährdet sind Patient:innen mit hämatologischen oder urogenitalen Tumoren. Eine vorbestehende chronische Nierenerkrankung (CKD), Diabetes mellitus und ein fortgeschrittenes Tumorstadium sind weitere Risikofaktoren.2 Akute Nierenerkrankungen können die Systembehandlung verhindern, verzögern oder zum Ausschluss aus klinischen Studien führen. Die Onko-Nephrologie – ein Teilgebiet innerhalb der Nephrologie – widmet sich den spezifischen Bedürfnissen von Krebspatient:innen bezüglich Diagnostik, Prävention und Therapie von Nierenerkrankungen.

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