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21. Kongress der European Crohn’s and Colitis Organisation (ECCO)

Ernährungstherapie bei Morbus Crohn

Ernährungstherapien spielen im Management der chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen eine zunehmend wichtige Rolle. Bei neudiagnostiziertem, mildem Morbus Crohn können sie sogar als alleinige Initialtherapie versucht werden.

Obwohl eine exakte Definition eines «milden» Morbus Crohn (MC) nicht existiert, stelle sich im klinischen Alltag doch häufig die Frage, ob bestimmte Patient:innen mit einer begrenzten, kleinen Läsion und geringfügig erhöhten Entzündungsmarkern tatsächlich eine aggressive Initialtherapie benötigen, so Prof. Henit Yanai, Leiterin des IBD-Zentrums am Rabin Medical Center der Universität Tel Aviv. Ein indolenter Krankheitsverlauf in den ersten beiden Jahren läge bei rund einem Drittel der neu diagnostizierten MC-Patient:innen vor,1 bei 13,2% der MC-Population bleibt der Krankheitsverlauf laut aktuellen Studiendaten langfristig mild.2 Yanai: «Bei milder Präsentation empfehlen sowohl die europäischen als auch die amerikanischen Guidelines eine Induktionstherapie mit Budesonid, geben jedoch keine Empfehlungen für eine Erhaltungstherapie. Damit öffnet sich ein Fenster für eine Ernährungstherapie für ausgewählte Patient:innen.»

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