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Seltene hämatologische Krankheiten

Akute myeloische Leukämie (AML) – State of the Art 2025

Die aktuellen Therapiestandards der akuten myeloischen Leukämie ermöglichen eine spezifisch auf die Patient:innen abgestimmte Therapie, je nach Eignung für Chemotherapie und genetischem Risikoprofil. Während fitten Patient:innen mit intensiver Chemotherapie und gegebenenfalls allogener Stammzelltransplantation ein kurativer Therapieansatz angeboten werden kann, steht auch unfitten Patient:innen eine potente Behandlung durch die Kombination von hypomethylierenden Substanzen in Kombination mit Venetoclax oder spezifischen Inhibitoren zur Verfügung.

Die akute myeloische Leukämie (AML) ist eine seltene und schwere hämatoonkologische Erkrankung, die unbehandelt rasch zum Tod führt. Die klinische Präsentation ist sehr heterogen und reicht von asymptomatischen Zufallsbefunden über extramedulläre Manifestationen (Gingivahyperplasie) bis hin zur schweren Sepsis. Laborchemisch wegweisend finden sich häufig eine Leukozytose oder eine Leukopenie in Kombination mit Anämie und/oder Thrombozytopenie und möglicherweise Blasten im Differenzialblutbild (wobei ein unauffälliges Blutbild eine AML nicht ausschließt).

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