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Update

Schmerztherapie postpartal

Paracetamol und nonsteroidale Antirheumatika (NSAR) werden seit Jahren routinemässig in der Schmerztherapie nach der Geburt zum Einsatz gebracht. Opioide kommen bei Bedarf ergänzend und in der Regel kurzfristig bei starken Schmerzen zur Anwendung.1 Es ist sinnvoll, auch solche seit Langem etablierten medikamentösen Therapieverfahren regelmässig zu hinterfragen, sich deren Wirkungs- und Nebenwirkungsspektren vor Augen zu führen sowie die Dosierung individuell anzupassen.

Paracetamol ist ein bewährtes und gut verträgliches Analgetikum und Antipyretikum ohne antiphlogistische Wirkung. NSAR wirken zusätzlich antiphlogistisch.Die Dosis-Wirkungs-Kurve von Paracetamol ist wie auch die der NSAR flach, d.h., eine Dosiserhöhung bei Paracetamol von 500mg auf 1000mg führt zu einer nur geringen Verbesserung der akuten analgetischen Wirksamkeit. Neun von zehn Patientinnen müssen mit der doppelten Dosis behandelt werden, um bei einer eine zusätzliche Schmerzreduktion zu erreichen.2 Deshalb ist für Paracetamol grundsätzlich als Dosierung 3–4 x 500mg zu empfehlen.

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